Late summer, denim shorts and Superstars

Happy Sunday 😊

Da bin ich mit dem Beitrag zu meinem ersten Herbstoutfit wohl etwas voreilig gewesen. Gegen meine Erwartung ist es nochmal richtig spätsommerlich warm geworden in der schönsten Stadt der Welt. Und weil ich im Moment so einen Spaß daran habe Outfits abzufotografieren, teile ich nochmal meinen Look mit euch. Ich mag es ja recht minimalistisch, deswegen sind klassische Jeans(shorts) bei mir oft vertreten. Dazu kombiniert habe ich ein Henley Shirt aus Seide. Ich finde es ganz schön, dass es durch die Verarbeitungsart so strukturiert wirkt. Wie immer ist mein Silberschmuck mit von der Partie und an den Füßen diesmal Adidas Superstar Sneaker. Dieses Schuhmodell begleitet mich bereits 10 Jahre. Dies ist bereits mein drittes Paar.

Habt noch einen schönen Sonntag und genießt das tolle Spätsommer Wetter in der nächsten Woche.

I feel better in a sweater

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Hallo Zusammen 🙂

Passend zum herbstlichen Wetter teile ich heute mein aktuelles Lieblingsoutfit mit euch. Ich bin eher ein Sommermensch aber was ich am Herbst und Winter unglaublich liebe sind Kuschelpullis. Gibt es etwas besseres, als darin warm eingepackt einen Spaziergang in der Herbstsonne zu machen um die Vitamin D Speicher wieder aufzufüllen? Der hier hat es mir besonders angetan, weil er erstens Streifen hat und damit etwas maritim anmutet und zweitens super weich ist. Passend zu den maritimen Streifen gibt es den Elbsegler auf den Kopf, sind ja schließlich in Hamburch 🙂 Unterhalb der Gürtellinie meine Allzweckwaffe Boyfriendjeans und Sneaker. Nachdem ich wirklich lange auf chicere Sachen stand (die ich aber fast nie an hatte *hust*) hab ich mir eingestanden, dass ich nun mal zu 90% ein eher lässig/praktischer Typ bin. Ich hoffe es hat euch gefallen und vielleicht ein wenig inspiriert 🙂

Rolling Ice and Burritos

Impressionen vom Food Truck Festival auf St. Pauli

Das Wochenende habe ich genutzt um das Food Truck Festival in Hamburg zu besuchen, dass das größte in Deutschland ist. Es hat bereits zum achten Mal stattgefunden mit Trucks aus Hamburg aber auch einigen, die aus ganz Europa extra angereist sind. Für wirklich jeden war etwas dabei, egal ob regional oder international, ob man Fleischfan ist oder Veganer, asiatische oder südamerikanische Küche bevorzugt oder auf Schweinefleisch verzichtet. Ich war am Freitag und Samstag da, weil man leider einfach nicht so viel essen kann wie man probieren möchte 😄 Trotzdem konnte ich leider „nur“ einen Becher thailändischer Ice Rolls probieren, einen Burrito mit Ziegenkäse und Himbeerchutney, Falafel und Halloumi, belgische Waffel mit Zwetschgenmus, Buttersträuseln und Vanillesoße und Süßkartoffelpommes. Alles war ausnahmslos wahnsinnig lecker und ich hätte nur zu gerne noch mehr probiert. Aber voll ist eben voll 😄 Gereizt hätte mich definitiv noch der Mexikanische Food Truck, der, wie viele andere auch, wunderschön anzusehen war. Außerdem hätte ich noch unwahrscheinlich gern von den Empanadas gekostet und einen Burger im „Big Ben Burger Truck“, dem roten Doppeldecker Bus, gegessen. Sein Essen konnte man bequem an einer großen Tafel in der Mitte des Spielbudenplatzes genießen, die Stimmung war dank Livemusik einfach toll, selbst die Sonne hat sich mal blicken lassen und das Publikum war so bunt gemischt wie die Food Trucks selbst. Ich mag es sowieso sehr gerne wenn so viele verschiedene Menschen zusammenkommen, wie es in St. Pauli der Fall ist. Fazit: ich bin beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder mit dabei 😊 Bis 19 Uhr ist noch geöffnet, wenn ihr noch nicht da ward und euch beeilt, schafft ihr es noch 😉

Stand up Paddling – A Lovestorie

Wie aus dem spontanen Entschluss, etwas neues auszuprobieren, ein lang gesuchtes Hobby und der Beginn einer großen Liebe geworden ist.

Es ist passiert, ich habe mich frisch verliebt 😍 Vor einiger Zeit habe ich einen Einsteigerkurs im Stand up Paddling gebucht. Fast jedes Mal wenn ich auf dem alltäglichen Arbeitsweg in der Bahn sitze, sehe ich Menschen beim Stand up Paddling auf den Hamburger Kanälen und denke mir „Das will ich irgendwann auch mal ausprobieren“. Und weil aus „irgendwann“ bekanntlich viel zu oft ein „nie“ wird, habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und spontan, bei den SUP Piraten Hamburg, gebucht. Ich war tatsächlich mental darauf vorbereitet, die erste halbe Stunde damit zu verbringen, in einer Endlosschleife ins Wasser zu fallen, wieder auf das Board zu krabbeln, nur um wieder ins Wasser zu fallen. Aber überraschenderweise ist es gar nicht so schwer, wie man meinen möchte. Von den 20 Kursteilnehmern ist nur ein einziger baden gegangen – und ich war es nicht 💪🏻 Und was soll ich sagen, ich habe mich schockverliebt.

Dazu muss man vielleicht noch wissen, dass für mich am und auf dem Wasser sein Entschleunigung und Entspannung pur ist, ich seit Ewigkeiten den Wunsch habe surfen und segeln zu lernen und aus Liebe zum Wasser auch den Sportbootführerschein für Binnengewässer und das Meer gemacht habe. „Die kleine Meerjungfrau“, „Kraken/Monster Seemannsgarn – Legenden und Aberglauben auf hoher See“ und „Moby Dick“ sind meine Lieblingsbücher und ich hänge gebannt am Bildschirm bei jeder Dokumentation über das Meer, Wellen oder Piraten. Meine Liebe zum Stand up Paddling war also quasi schon vorherbestimmt.

Da ich eh auf der Suche nach einem Hobby war, habe ich auch nach dem Kurs gar nicht lange überlegt und nach einem eigenen Board geschaut. Glücklicherweise wohne ich auch noch in Hamburg, ganz in der Nähe des Alsterwanderweges und eben der Alster. An Wasser herrscht schon mal kein Mangel. Das passende Board war ebenfalls schnell gefunden, aufblasbar, sodass es luftleer in einen großen Rucksack passt. Pumpe und Gepäck lassen sich während der Fahrt unter einer Art Gepäcknetz verstauen. Sobald das gute Stück angekommen war, musste es sofort ausprobiert werden – also ab auf den Rücken mit dem 13 Kilo Monster und runter zum Alsterwanderweg. Ich muss sagen das Aufpumpen ist echt anstrengend aber was soll’s, es lohnt sich. Spazieren gehe ich auf dem Wanderweg regelmäßig aber vom Wasser aus ist es nochmal eine ganz andere Erfahrung. Es ist einfach viel ruhiger, kein Knirschen der Schuhe auf dem Schotter, nur leichtes Plätschern beim Paddeln. In einem Wort: Wunderschön. Ich habe dabei immer das Gefühl von Freiheit und Naturverbundenheit. Es ist wahnsinnig entspannend sich auch einfach mal hinzusetzen, die Beine ins Wasser – sowie die Seele baumeln zu lassen. Ein bisschen Action gibt es gratis dazu, wenn man unter sehr tief hängenden Bäumen hindurch tauchen muss 😄. Was ich allerdings nicht leugnen kann ist, dass es wirklich anstrengend ist das Teil zu schleppen, aufzupumpen und wieder aus dem Wasser zu hieven. Das Säubern und Verstauen kostet auch nochmal etwas Zeit aber für mich alles halb so schlimm. Der erste Ausflug mit dem eigenen Board war also ein Erfolg.

Und was macht man wenn man frisch verliebt ist? Richtig, Fotos mit dem Auserwählten. Um dabei relativ ungestört zu sein und schönes Licht zu haben, sind wir an einem Samstagmorgen um 6 Uhr aufgestanden und zum Hummelsee gefahren. Ich bin eigentlich absolut nicht der Morgenmensch aber wurde für meine Überwindung direkt mit einem spiegelglatten, menschenleeren See und relativ warmem Wasser belohnt. Nichts zu hören, außer der Wasservögel, die den Morgen begrüßt haben. Klar, dieses Mal standen die Bilder im Fokus aber die ganze Atmosphäre hat mich dermaßen gefesselt, dass in mir gleich der Gedanke aufkam, das nächste Mal was zum Frühstücken einzupacken, bis in die Mitte des Sees zu paddeln, sich hinzusetzen, Füße ins Wasser und beim Frühstück die Sonne aufgehen zu sehen. Wenn sich die Gelegenheit diese Saison noch bietet, wird es dazu garantiert auch noch einen Beitrag mit einigen schönen Bildern geben. Bis dahin verabschiede ich mich und hoffe der Beitrag hat euch gefallen 😊

Einen schönen Samstagabend 😊

Dieser Moment wenn…

... du dich, nach monatelangem Grübeln und Zweifeln, endlich dazu durchgerungen hast dir einen eigenen Blog zu erstellen.

Du hast es zudem irgendwie geschafft nicht an den technischen Dingen, die dir überhaupt nicht liegen, zu verzweifeln und es könnte endlich, endlich losgehen mit dem Schreiben… und dir fällt auf einmal absolut nichts mehr ein. Der Kopf wie leer gefegt, hin und wieder flattert ein einsamer Gedanke vorbei aber wird entweder nicht richtig greifbar oder scheint bei näherer Betrachtung nicht geeignet. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie frustriert ich darüber bin. Schließlich war genau der Wunsch zu Schreiben, der Grund weswegen ich einen Blog beginnen wollte und auf das ich mich am meisten gefreut habe.

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